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    Heiko wurde durch Dieter Bohlen entdeckt …, oder war es anders herum? Eigentlich entdeckte Heiko Dieter Bohlen bzw. das Thema „Dieter Bohlen“ für sich.

    Im Jahre 2003 beschäftigte sich Heiko mit diesem Thema und nahm die Single „Noch ist Bohlen nicht verloren“ auf. Der Song ist eine Parodie auf Dieters Geschichten, war „Zeitgeist“ im tanzbaren Sound und schlug ein. 14 Tage nach Erscheinen der Maxi-CD hatte er die 1. Fernsehanfrage, Aufzeichnung im ZDF-Studio in Mainz und war zu Gast in der Sendung „Der fröhliche Weinberg“, moderiert von Fernsehkoch Johann Lafer.

    Bei „Antenne Brandenburg“ lief der Titel 5 Wochen erfolgreich in der Schlagerparade und Heiko wurde mit dem Radiosender bei Auftritte in und um Berlin (ITB, Brandenburger Landesschau, Baumblütenfest Werder u.a.) bekannt.

    Als „Achims Platz“ in der Fernsehsendung „Achims Hitparade“ schnupperte Heiko das erste mal „MDR- Fernsehluft“. Ein schöner Fernsehanfang der sich später fortsetzen sollte … aber gehen wir zunächst einige Jahre zurück.

    Heiko war der vierte Junge seiner lieben Eltern und somit der große Bruder für seine zwei Schwestern. Gesamt 6 Kinder …, bei Harigs in Sohland/Spree war immer was los!

    Oftmals wird Heiko gefragt wer ihm sein Talent mitgegeben hat …, wahrscheinlich sein Vati. Seine Mutti sagt immer „Heiko ist wie sein Vater Reiner damals. Er war neben der vielen Arbeit in der Volkstheatergruppe und sorgte für Stimmung wo und wann es ging“.

    In der 3. Klasse im April 1976 trat Heiko der AG Laienspiel unter der Leitung von Heinz Vetter in der Gerhart Hauptmann Schule in Sohland/Spree bei. Es war selbstverständlich dass die Eltern sein Vorhaben unterstützten.

    Sein 1. Auftritt war zum „Tag des Lehrers“ am 12. Juni 1976.

    Fortan kamen viele Auftritte mit der Laienspielgruppe und den der „Duften Truppe“, dem Pionierkabarett der Schule. Aus dem Kabarett heraus „verselbstständigte“ sich Heiko mit Freunden 1981 und gründete das Jugendkabarett „DIE BRENN-NESSELN“.

    Er erarbeitete Programme, es gab Auftritte und Einstufungen (Mittelstufe!). Die Gruppe in der auch seine Schwestern Anke und Ulrike mitspielten war sehr beliebt, sie war gut gebucht und der Einstufungszensur vielen nur 2 Texte zum Opfer.

    Von 1987 bis 1989 besuchte Heiko die „Spezialschule Kabarett“ in Leipzig. Eine Zeit in der er viel lernte und erlebte. Da gab es Schauspielschule, lernen von Kabarettprofis (Reiner Otto, Torsten Wolf, Jürgen Hart u.a.) und seine Erlebnisse auf den Leipziger Montagsdemos.

    Die „BENN-NESSELN“ spielten über die Wende bis 1991. Mit guter DDR-Tontechnik fing Heiko 1988 nebenbei auch mit der Gestaltung von Discotheken an, er erweiterte sein Soloprogramm und war nun bei unzähligen Einsätzen dabei, Familienfeiern, Dorffeste, Firmenevents. In Kombination mit seinen Humorprogrammen, Kinderprogramm und als Moderator ist er bis heute als Entertainer mit hochwertiger Tontechnik auf kleinen und großen Bühnen unterwegs.

    Natürlich hat er nach der Schule auch einen „ordentlichen“ Beruf erlernt: Elektromonteur. Nach der Lehre im Elektroanlagenbau Ostsachsen und Arbeit im Elektroniklabor im VEB Formaplast in Sohland/Spree wechselte Heiko 1988 in die Kultur zur Stadtverwaltung Wilthen. Er bezog mit seiner damaligen Lebensgefährtin eine Wohnung in der Stadt und 1989 wurde seine Tochter Linda geboren. In den Jahren sorgte er u.a. für stimmungsvolle Stadtfeste und Kabarettveranstaltungen im Ort und übernahm 1999 die Leitung des Fremdenverkehrsamtes der Weinbrandstadt.

    Nach „Pech kommt Glück“ und er lernte 1994 seine heutige Lebenspartnerin Antje kennen. Antje hatte bis zu der Zeit noch nie einen CD Player bedient, war aber sofort dabei und kurze Zeit später beste Tontechnikerin, Discothekerin und Partnerin im Kinderprogramm. Sie schleppten gemeinsam riesige Lautsprecherboxen, machten nächtelang Musik und waren vor zigtausenden Zuschauern neben den ganz großen Musikstars auf der Bühne und verantwortlich für die richte Musikauswahl und guten Ton. Heute ist Antje die beste Lebenspartnerin und Managerin von Heiko, sie plant alle Termine, sorgt für die richtigen Kostüme und das Outfit von Heiko.

    Das Gestalten von Abenden mit Discothek macht ihm Spaß und er wird sich z.B. das „Elbhangfest in Dresden“, die „Kahnnacht in Lübben“ oder den „Tag der Sachsen“ erhalten, allerdings liegt seit 2003 sein Hauptaugenmerk auf seinen Humor- und Gesangsprogrammen „Hit´s & Witz“ mit Heiko oder „Feiern ist gesund“.

    Vor der Produktion des Titels „Noch ist Bohlen nicht verloren“ nahm Heiko auf Empfehlung von Hans-Jürgen Beyer mit Uve Schikora seine erste CD „Feiern ist gesund“ auf, später wurde der Sänger Klaus Densow Produzent für Heiko´s Titel.

    Die neuesten Werke sind „Ach du dickes Ei“ und „Ihr Name war nicht Gina“. Ein Album ist in Arbeit und soll Anfang 2013 erscheinen.

    Heiko´s Humor-Paradenummer ist „Oma Gertrud“. „Gertrud“, eine Kehrfrau im Ruhestand plaudert unter dem Motto „Partnerschaft heißt Partnerschaft – weil dich da der Partner schafft“ und es gibt inzwischen drei Programmfolgen. Krönung dieser Nummer ist der verfremdete Song „Geh doch!“ und andere neue Musik- Tanzstücke.

    Mit diesem Programm ist er dem Produktionsteam der „Wernesgrüner Musikantenschenke“ (Harmonika GmbH) aufgefallen und durfte seit 2006 gelegentlich als „Tresenazubi“ in der MDR-Sendung mitwirken. Im Jahr 2009 übernahm er dort die Rolle des „Schankwirtes“ und war nun in jeder Sendung dabei.

    In Folge der gemeinsamen Auftritte mit Günti in der „Wernesgrüner Musikantenschenke“ hatten Heiko und Günti im Mai 2009 die Gelegenheit zur Vorstellung in der MDR-Sendung „Musik für Sie“ mit Uta Bresan.

    Leni Statz hatte die Sendung zuvor über 8 Jahre begleitet, sie wünschte den beiden „Viel Glück“ und – vielen Dank – es hat geholfen, sie durften wiederkommen. So waren „Günti & Heiko“ die „Humoristen vom Dienst“ in den jeweils vier jährlichen Sendungen „Musik für Sie“ und der MDR Silvestershow „Spaß ist für alle da“ der Jahre 2009 bis 2011. Neben diesen vielen Fernsehaktivitäten gab es schöne Events mit Klaus Densow im Ruhrgebiet und in Spanien, mit Stefan Dietl im Bayrischen Wald und bei unseren ganz lieben Freunden Anja und Isolde Rußig im Kyffhäuser in Großharthau.

    Neben seiner künstlerischen Laufbahn engagiert sich Heiko sehr für seine Heimat, der Oberlausitz. Seit Januar 2012 ist er Selbstständig und es heißt: „Heiko Harig Entertainment und Tourismus“.

    Im Auftrag der Stadt betreibt er das Tourismusbüro und leitet die Geschäftsstelle der touristischen Gebietsgemeinschaft „Feriengebiet Oberlausitzer Bergland“. Beide Tätigkeiten, die künstlerische und die touristische haben eins gemeinsam: Heiko Harig ist für andere Menschen da.

    Er kann dafür sorgen dass sich Menschen freuen, dass sie was erleben und dass es Ihnen gut geht. Das möchte er weiter so tun und freut sich auf die kommende Zeit.

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